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Heute ist wieder der 8. des Monats – also wieder Zeit für #8sammeln. Monat für Monat freue ich mich darauf. Bin gespannt, was mir „über den Weg läuft“, was ich wahrnehme, in welchen Momenten ich ganz bei mir bin, und was das mit mir macht. Monat für Monat. Normalerweise. 

Ehrlicherweise müsste ich beginnen mit: Heute ist der 9. des Monats. Gestern wäre der Tag gewesen 8 achtsame Momente zu sammeln. Aber leider habe ich es verpasst. Was bleibt ist heute der Tag um aufzuschreiben, wo ich gestern eben nicht achtsam war. 

Also willkommen zu meinen 8 unachtsamen Momenten des gestrigen Tages. 

Das soll nicht meinen Frust ausdrücken, sondern einfach mal aufzeigen, wie schnell wir unachtsam durch den Tag fliegen, selbst wenn wir in Achtsamkeit geübt sind. Selbst wenn wir, wie ich, denken, dass Achtsamkeit untrennbar zu unserem Alltag dazugehört. 

An diesem 8.März ist jedoch alles anders. In den letzten Tagen noch darauf gefreut, vergesse ich über den Tag vollkommen, dass es der 8. ist. Erst am nächsten Morgen fällt es mir ein. Liegt es daran, dass Sonntag ist und ich so zeitlos lebe? Liegt es daran, dass ich Besuch bekomme und der meine ganze Aufmerksamkeit beansprucht? Oder liegt es daran, dass in der letzten Woche zu wenig auf mich geachtet habe und mich nicht wohlfühle? 

Ich kann nicht sagen, woran es liegt. Vielleicht ist es auch egal, was die Ursache ist. Das Ergebnis ist jedenfalls, dass ich diesen 8.März so wenig achtsam erlebt habe, wie sonst kaum einen Tag. 


Meine 8 Momente der UNACHTSAMKEIT

  1. Mein Aufwach-Moment
  2. Arbeit statt Aufatmen
  3. Kaffee?-Kaffee!
  4. Geschwindigkeit statt Genuss
  5. Achtsam essen? Von wegen
  6. wird formuliert
  7. wird formuliert
  8. wird formuliert

Mein Aufwach-Moment


Ich wache auf. Fühle mich völlig verkatert, habe Schmerzen und denke „darauf habe ich jetzt gar keine Lust“. 

Arbeit statt Aufatmen


Statt wie sonst immer mein erstes Getränk, sei es Cacao, Tee oder heiße Zitrone draußen zu genießen, statt der Stille, oder jetzt im März schon den Vögeln zu lauschen, bleibe ich drinnen, bewaffnet mit Laptop und Notizbuch und beginne schon vor 8.00 Uhr Audios zu bearbeiten. 

Kaffee? Kaffee!


Statt wie sonst immer ein Getränk, dass mir gut tut, ein Getränk, dass mich ausgleicht, zuzubereiten und zu genießen, koche ich mir heute völlig untypisch eine Tasse Kaffee. Um wach zu werden und in der abwegigen Vorstellung, dass mir der Kaffee hilft besser und schneller durch die Audiobearbeitung zu kommen. 

Geschwindigkeit statt Genuss


Ich nutzte unüblicherweise eine Tasse Kaffee um schneller durch die Audiobearbeitung zu kommen – eine Tätigkeit, die mir normalerweise viel Freude macht. Es gibt an anderen Tagen gar nicht das Bedürfnis da „schneller durchzukommen“. 

Achtsam essen? Von wegen


Nachdem die Audios bearbeitet sind, gibt es Frühstück. Gemeinsam mit unserem Besuch. Wir unterhalten uns. Es ist kurzweilig und ich genieße das Gespräch, die Tatsache, dass in diesem Moment Leben in unserem Haus ist. Doch gleichzeitig: entgeht mir vollkommen, was ich esse. Ich kann es heute gar nicht beschreiben. Und ich staune. So schnell geht also unachtsames Essen. Kaum zu glauben.  


Wie ist es dir heute ergangen? Was überwiegt? Achtsamkeit oder Unachtsamkeit?
Schreib mir, ich würde so gern davon lesen. 

Deine Christina. 


Du möchtest dir Pausen ohne Schuld erlauben? Zur Ruhe kommen? Erholsam schlafen?


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