Über die Bedingungen, die wir an Ruhe knüpfen – und darüber, was Pause kostet und möglich macht
Früher hatten Pausen in meinem Leben keinen Platz. Ich hatte keine Zeit für sie – und hielt sie außerdem für unnütz vertane Zeit.
Heute gehören Pausen ganz selbstverständlich zu meinem Leben. Ich plane sie ein, priorisiere sie und weiß, dass es ohne nicht mehr geht.
Wenn ich anderen davon erzähle, endet das Gespräch allerdings oft erstaunlich schnell:
„Das geht in meinem Leben nicht.“
Diese heftige Abwehr macht mich neugierig.
Denn vielleicht ist Pause nicht nur eine Frage der verfügbaren Zeit. Vielleicht geht es auch darum, was wir glauben leisten, erledigen oder aushalten zu müssen, bevor wir uns eine Pause erlauben.
Vielleicht fürchten wir, nicht mehr genug zu sein, wenn wir weniger tun. Vielleicht wollen wir nichts loslassen, um Platz für Pause zu schaffen. Vielleicht haben wir aber auch längst einen Weg gefunden, Pause in unser Leben zu integrieren, ohne sie als Verlust zu empfinden.
Deshalb möchte ich wissen:
Wann ist Pause für dich erlaubt?
Du kannst über Pause in deinem Alltag, deiner Arbeit, deiner Selbstständigkeit, deinem Familienleben oder aus der Perspektive deines eigenen Themengebiets schreiben.
Diese Fragen können dir als Anregung dienen:
- Wann erlaubst du dir eine Pause – und wann nicht?
- Welche Bedingungen knüpfst du an Pause?
- Muss erst etwas erledigt, geleistet oder erreicht sein?
- Was müsste in deinem Leben weniger werden, damit Pause mehr Raum bekommt?
- Fühlt sich Pause für dich wie Verlust an – oder macht sie etwas Neues möglich?
- Wie wird Pause in deinem beruflichen oder persönlichen Umfeld bewertet?
- Hast du schon einmal versucht, mehr Pause in dein Leben zu bringen? Was ist daraus geworden?
- Gibt es Pausen, die du dir leichter erlaubst als andere?
- Was hält dich zurück, obwohl du spürst, dass dir Pause guttun würde?
- Hast du einen Weg gefunden, Pause zu integrieren, ohne dafür etwas aufgeben zu müssen?
Du musst nicht alle Fragen beantworten. Du kannst eine persönliche Geschichte erzählen, deine Gedanken als Liste sammeln, einen konkreten Moment beschreiben oder das Thema aus der Perspektive deines eigenen Fachgebiets betrachten.
Auch Zweifel, Widerstand und gegenteilige Erfahrungen sind ausdrücklich willkommen.
Ich suche keine Bestätigung dafür, dass Pause immer einfach, richtig oder für alle gleich ist. Ich möchte erfahren, wie Menschen tatsächlich darüber denken.
Organisatorisches
Die Blogparade läuft bis zum 6. September 2026.
So kannst du teilnehmen:
- Veröffentliche deinen Beitrag auf deinem Blog, bei Substack, als LinkedIn-Artikel oder in einem vergleichbaren öffentlich zugänglichen Langformat.
- Verlinke in deinem Beitrag auf diesen Blogparaden-Aufruf.
- Hinterlasse den Link zu deinem Beitrag als Kommentar unter diesem Artikel.
Dein Beitrag darf als Fließtext, persönliche Geschichte, Liste oder aus der Perspektive deines eigenen Themengebiets entstehen. Du musst nicht alle Impulsfragen beantworten.
Das Blogparaden-Bild kannst du gern freiwillig in deinen Beitrag einbinden und auf diesen Aufruf verlinken.
Die Kommentare werden moderiert und deshalb möglicherweise nicht sofort sichtbar. Falls das Kommentieren technisch nicht funktioniert, kannst du mir den Link auch per E-Mail an christina@deinkoerper-deinweg.de schicken.
Ich werde die eingereichten Beiträge lesen und Gedanken daraus im Laufe der Blogparade auf meinen Kanälen aufgreifen und sichtbar machen. Nach Abschluss der Blogparade werde ich außerdem zentrale Beobachtungen und wiederkehrende Themen zusammenführen.
Ich freue mich darauf, von dir zu lesen

Christina – Die Stimme für Pause







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